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	<title>MadMuffin &#187; Verfolgung</title>
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	<description>Patrick Brückner&#039;s Weblog über ein Leben als Theologie-Student und IT-Guy</description>
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		<title>China: Bevölkerung wird weiter massiv unterdrückt : Pastor verhaftet und in Tibet fallen Schüsse</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 12:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Brückner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch fünf Monate nach den ersten Protesten in Tibet lässt die Überwachung der tibetischen Bevölkerung nicht nach, sondern wird fortwährend ausgebaut. Permanente und allgegenwärtige Militärpatrouillen und Ausweiskontrollen, tausende Überwachungskameras und versteckte Mikrophone auf den Straßen und an Orten des öffentlichen &#8230; <a href="http://patrick-brueckner.de/wordpress/2008/08/14/china-bevolkerung-wird-weiter-massiv-unterdruckt-pastor-verhaftet-und-in-tibet-fallen-schusse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch fünf Monate nach den ersten Protesten in Tibet lässt die Überwachung der tibetischen Bevölkerung nicht nach, sondern wird fortwährend ausgebaut. Permanente und allgegenwärtige Militärpatrouillen und Ausweiskontrollen, tausende Überwachungskameras und versteckte Mikrophone auf den Straßen und an Orten des öffentlichen Lebens, sowie unzählige zivile Spitzel versetzen die tibetische Bevölkerung in einen Zustand des Schreckens.Zwei junge Tibeterinnen wurden am 9. August von chinesischen Soldaten aus noch unbekannten Gründen angeschossen, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).</p>
<p><span id="more-30"></span></p>
<p>Lhasa, die Hauptstadt Tibets, befindet sich im Belagerungszustand: Eine übermächtige chinesische Militärpräsenz hält die Straßen und Plätze besetzt, willkürliche Ausweiskontrollen prägen das Bild. Diese sollen offiziell der Auffindung „krimineller Elementen“ in der Stadt dienen, denn noch immer werden zahlreiche Demonstranten der März-Unruhen von den chinesischen Sicherheitskräften gesucht. Nach Auffassung der IGFM bewirkt die ständige Überwachung aber zusätzlich, dass die Tibeter jeden Gedanken an eventuelle Demonstrationen während der Olympischen Spiele bei Seite schieben.</p>
<p><strong>Schüsse auf Tibeter</strong></p>
<p>Während in Peking am Samstag die Olympischen Spiele begonnen haben, fielen zwei junge Tibeterinnen, Sonam Wangmo (22) und Drang Yeyen (28), in der Präfektur Ngaba dem chinesischen Kontrollregime zum Opfer. Aus ungeklärten Gründen wurden die beiden Frauen um 16:30 Uhr Ortszeit von chinesischen Soldaten angeschossen. Die Tat scheint ein weiterer willkürlicher Gewaltakt zur Einschüchterung der tibetischen Bevölkerung zu sein, so die IGFM.</p>
<p><strong>Peking: Chinesische Behörden ergreifen Hauskirchenpastor</strong></p>
<p>Doch nicht nur die tibetische Bevölkerung wird systematisch unterdrückt. Auch die „nicht registrierten“ Christen in China werden während der Olympischen Spiele verstärkt verfolgt. Der Hauskirchenführer Hua Huiqi plante am Montag, den Gottesdienst der offiziell anerkannten protestantischen Kirche Kuanjie in Peking zu besuchen, an dem auch U.S.-Präsident George Bush teilnahm.</p>
<p>Als Hua und sein Bruder mit dem Fahrrad zu der Kirche fuhren, wurden sie plötzlich von chinesischen Polizisten verhaftet und in separaten Fahrzeugen zum Hof der Firma New World Development gefahren, auf dem sie festgehalten wurden. Gegen Mittag konnte Hua in einem Moment der Unaufmerksamkeit der Polizeibeamten fliehen. Sein Bruder wurde am Nachmittag frei gelassen. Durch die kurzfristige Verhaftung haben die chinesischen Behörden verhindert, dass Hua Huiqi in Kontakt mit Präsident Bush treten und ihm über die Lage der chinesischen Hauskirchen berichten konnte, erklärt die IGFM.</p>
<p>Pressemitteilung der<br />
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)<br />
Deutsche Sektion e.V.<br />
Borsigallee 9<br />
60388 Frankfurt am Main<br />
Deutschland<br />
Tel: 069-420 108-0<br />
Fax: 069-420 108-33</p>

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		<title>Das Verhältnis von Staat und Kirche in der Volksrepublik China</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 00:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Brückner</dc:creator>
				<category><![CDATA[On my mind]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche / Church]]></category>
		<category><![CDATA[Verfolgung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Thesenpapier, dass ich im April 2007 für den Religionsunterricht verfasst habe. Jeder der sich für Christen in China interessiert, sollte mal einen Blick drauf werfen. <a href="http://patrick-brueckner.de/wordpress/2008/01/17/das-verhaltnis-von-staat-und-kirche-in-der-volksrepublik-china/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geschichte und Situation heute</strong><br />
<em> Ein Paper für den Religionsunterricht &#8211; Patrick Brückner im April 2007</em></p>
<p>Die Situation der Christen in China ist vielen Menschen nicht bekannt. China kennen die Meisten nur aus dem Fernsehen, von günstigen Waren aus dem Supermarkt und vielleicht noch durch die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Dass in China Menschenrechte unterdrückt werden hat auch schon der ein oder andere gehört. Wie konkret dass allerdings aussieht und wie in China die Religionsfreiheit eingeschränkt und bei Verstößen mit der Todesstrafe bestraft werden kann, ist nur den wenigsten bekannt. Aus diesem Grund veröffentliche ich hier dieses Thesenpapier, dass ich im April 2007 für den Religionsunterricht angefertigt habe.</p>
<p><span id="more-18"></span>Schon in den Jahren vor der Machtergreifung der Kommunisten in China im Jahre 1949 waren viele westliche Missionare nach China gegangen, die dort die gute Botschaft verkündeten. Im Jahre 1900 waren es mehrere tausend, von denen mehrere Hundert im Boxeraufstand des selben Jahres ihr Leben lassen mussten.<br />
Trotz dieser Ereignisse kamen immer neue Missionare aus dem Westen nach China, so dass im Jahr 1949 schätzungsweise wieder 6000 in China unterwegs waren. In dieser Zeit, zwischen 1900 und 1949 fingen sie an, in China auch Schulen, Universitäten und Krankhäuser zu gründen, um den Leuten auch praktisch helfen zu können.<br />
Man schätzt die Zahl der Christen im Jahr der Machtergreifung der Kommunisten auf 700.000 &#8211; im Verhältnis zur Gesamtbevölkerungszahl von 540 Mio. macht das einen Anteil von 0,13% &#8211; ein verschwindend geringer Anteil.</p>
<p>Als die Kommunistische Partei Chinas KPCh die Führung des Staates übernahm, war für sie klar, dass China nach kommunistischem Vorbild ein Staat ohne Religion sein sollte. Alle Religionen wurden abgeschafft, Kirchen, und Tempel gleichermaßen, geschlossen und alle Missionare bis 1952 des Landes verwiesen. Die Kirchen wurden zum größten Teil zerstört oder umgebaut, Pastoren und ganze Gemeinden wurden verhaftet und zum Teil zu lebenslanger Haft in Arbeitslager geschickt.</p>
<p>Obwohl man es sich im Westen nicht vorstellen konnte, waren chinesische Gläubige weiterhin im Untergrund aktiv. Da man bis ins Todesjahr Mao Zedongs 1976 wenig über Land und Leute in China erfahren hatte, war es für viele eine Überraschung von einer Untergrundkirche in China zu hören. Im geheimen trafen sich kleine Gruppen von Christen um gemeinsame Gottesdienste abzuhalten.</p>
<p>Ende der 70er Jahre erlaubte der neue Staatschef Deng Xiaoping die Wiedereröffnung der Kirchen unter Führung der &#8220;Drei Selbst Kirche bzw. 三自教会&#8221;, eine protestantische pro-staatliche Organisation, die den Kirchen unter strengen Auflagen das abhalten von Versammlungen ermöglichte. Allerdings musste jeder, um an diesen Versammlungen teilnehmen zu können sich registrieren lassen. Eine Registratur bedeutete vollkommene Kontrolle des Staates über seine Bürger. Predigtexte musste vor den Gottesdiensten dem &#8220;Religious Affairs Buero&#8221; vorgelegt und von ihm abgesegnet werden. Die meisten dieser Regelungen sind bis heute nocht vorhanden und erschweren das Arbeiten der christlichen Kirchen in China.</p>
<p>Der offiziellen Kirche in China gehören ca. 12 Mio. Menschen an.</p>
<p>Neben dieser Protestantischen Bewegung gibt es auch eine ähnliche Katholische Kirche unter Staatlicher Aufsicht, die ca. 5 Millionen Mitglieder hat. Die Katholische Kirche ist allerdings in China stärkerer Unterdrückung ausgesetzt als die protestantischen, da der Vatikan Taiwan als eigenes Land anerkannt hat. Trotzem konnte die Katholische Kirche auch mit der Priesterweihe und Ausbildung beginnen. Eine offizielle Verbindung nach Rom, darf es aber wegen der Taiwan-Frage nicht geben.</p>
<p>Weiterhin gibt es in China noch heute die Untergrundkirche. Die Unterdrückung dieser unregistrierten Kirchen in China ist immer noch sehr stark und inzwischen werden auch bei Wiederholungstätern in Einzelfällen Todesstrafen verhängt. Der Grund dafür, dass diese Christen sich nicht der Staatskirche anschliessen wollen ist der Wunsch nach unabhängigkeit und alleiniger Ausrichtung am Evangelium und nicht am Staat. Ausserdem kritisieren sie, dass in der &#8220;Drei Selbst Kirche&#8221; die Partei vor Gott käme. Diese &#8220;Hauskirchen&#8221;, wie sie auch genannt werden, da sie sich meist in Privaträumen von Gemeindemitgliedern treffen, sind zum &#8216;Teil im Untergrund gut ogranisiert, zum Teil aber auch von anderen Gruppen abgeschottet. Die Sinim-Gemeinschaft, eine Dachorganisation der Hauskirchen in China, schätzt die Zahl der Hauskirchenmitglieder auf 40 Mio. Menschen.</p>
<p>Die Summe der Christen in China heute variieren daher. Untere Schätzungen sprechen von 30 Mio., manche Quellen gehen aber auch von bis zu 100 Mio. Christen in China aus.</p>
<p>Das hieße, das trotz Not und Unterdrückung durch den Staat die Christliche Kirche in China nicht komplett unterbunden werden konnte, sondern sie im Gegenteil auch gewachsen ist. Der Anteil an Christen heute (ausgegangen von 1,3 Mrd Menschen Gesamtbevölkerung) ist damit von 0,13% auf einen Anteil zwischen 2,5% und 8% gestiegen.</p>
<p>Seit 1987 gibt es auch eine Staatliche Bibeldruckerei, die es der Staatskirche ermöglicht Bibeln an Gläubige zu verteilen. Das Verteilen von Bibeln oder Schriften an Nichtgläubige, also Evangelisieren, ist striktestens untersagt, das evangelisieren z.B. eines Minderjährigen (in China, wie in Deutschland auch: unter 18) kann mit bis zu 25 Jahren Gefängnis bestraft werden. Selbst Eltern dürfen ihre Kinder vor dem 18. Lebensjahr nicht mit in die Kirche nehmen oder mit ihnen über ihren Glauben zu reden, sonst droht ihnen gleichermaßen eine Gefängnisstrafe.<br />
Die &#8220;geschädigten&#8221; Kinder werden meist in staatlichen Erziehungsanstalten auf ein atheistisch-weltliches Denken geschult.<br />
Erst im Jahr 1999 wurde eine zweite Bibeldruckerei in China gebaut, die unter Internationaler Aufsicht läuft. In dieser Druckerei wird erstmals eine Bibel in Chinesischer Sprache gedruckt, auf deren Übersetzung die Chinesische Regierung keinen Einfluss genommen hat bzw. nehmen konnte, da die Finanzierung von Amerikanischen Kirchen getragen wurde.<br />
In China wurden von beiden Druckereien inzwischen über 20 Mio. Bibeln gedruckt, statistisch könnte ca. jeder 100te Chinese eine Bibel besitzen.</p>
<p>Hier stellt sich also die Situation ein, dass nicht einmal jeder Christ in China eine Bibel besitzen kann und die Regierung ist sich dieser Situation bewusst, verhindert aber mit allen Mitteln dass Bibeln an anderen Orten als der Patriotischen &#8220;Drei Selbst Kirche&#8221; verteilt werden, in der es z.B. jedem Gläubigen nur einmal gestattet ist eine Bibel zu kaufen &#8211; daher sind viele Hauskirchen oft trotz hoher Mitgliederzahlen nur mit einer einzigen Version der Bibel ausgestattet, teilweise sogar von Hand geschriebene Abschriften. Weiter ist die Auflage pro Jahr auf 3,5 Millionen Exemplare beschränkt &#8211; im Durchschnitt werden aber laut &#8220;Amity Press&#8221; nur 2,3 Millionen tatsächlich produziert.</p>
<p>Doch gibt es auch Fälle, in denen, speziell auf dem Land, unregistrierte Kirchen von den Behörden gedultet werden und speziell in strukturschwachen Regionen ist das Missionieren und bauen von christlichen Schulen, Krankenhäusern, Waisenhäusern und ähnlichem nicht nur möglich sondern auch erwünscht.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.chinasoul.org/c-yy.htm" target="_blank"> DVD &#8220;十字架&#8221; von China Soul for Christ Foundation</a><br />
Artikel &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China" target="_blank">Volksrepublik China</a>&#8221; von Wikipedia<br />
Artikel &#8220;<a href="http://www.omf.org/content/download/7308/35209/file/China.pdf" target="_blank">China</a>&#8221; von der Überseeischen Missions-Gemeinschaft (ÜMG/OMF ist das Missionswerk Hudson Taylors)<br />
Positionspapier &#8220;<a href="http://www.opendoors-de.org/index.php?supp_page=china&amp;supp_lang=de" target="_blank">Die Wahrheit über China</a>&#8221; von <a href="http://www.opendoors-de.org/" target="_blank">Open Doors</a><br />
Artikel &#8220;<a href="http://www.dominikaner-mission.de/china/kircheninchina.php" target="_blank">China &#8211; Vom erleben der Kirche in China</a>&#8221; von der kath. <a href="http://www.dominikaner-mission.de/" target="_blank">Mission der Deutschen Dominikaner</a></p>

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