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Am Ostermorgen

von Friedrich Rückert

Am Ostermorgen schwang die Lerche
sich auf aus irdischem Gebiet
und, schwebend überm stillen Pferche
der Hirten, sang sie dieses Lied:
Erwacht! Die Nacht entflieht.
Das Licht zerbricht
die Macht der Nacht;
erwacht ihr Lämmer all, erwacht,
auf feuchtem Rasen kniet!

Es ward von einem Osterlamme
getan für alle Welt genug,
das blutend an dem Kreuzesstamme
die Schuld der ganzen Herde trug.
Des Sieges Stunde schlug!
Das Grab, es gab
den Raub vom Staub
zurück; nun weidet grünes Laub,
ihr Lämmer fromm und klug!

Der Baum des Lebens, fluchbeladen,
stand abgestorben, dürr und tot.
Des Lammes Blut ihn mußte baden;
nun wird es blühend rosenrot.
Gewendet ist die Not!
O seht, her geht
der Hirt, der wird
die Herde weiden unverirrt
im neuen Morgenrot.

Frohe Ostern!

Danke an Rolf Wiesenhütter, dafür dass er mir dieses Gedicht geschickt hat.

Ein ganz normaler Tag?

Warum mein Tag kein ganz normaler Tag war.

1.) Heute, an einem Dienstag, habe ich nach dem Osterwochenende wieder angefangen zu arbeiten (das findet ihr vielleicht jetzt noch ganz normal)

2.) Ich öffne meine Augen und freue mich dass die Sonne um 7.30 Uhr schon so hell scheint – dabei steht ein Baum vor meinem Fenster und es ist in Ostrichtung. Zu meinem entsetzen war da SCHNEE! Mindestens 10cm Neuschnee. Glücklicherweise ist der Weg von hier auf die Arbeit geräumt (was auch komisch ist, ich fand es erstaunlich dass ein Dorf mit weniger als 50 Einwohnern morgens komplett geräumt ist – bis dort wo meine Wohnung ist (fast im Wald)… (reichts euch nicht… dann lest weiter…) Continue reading Ein ganz normaler Tag?